Erschütternde Schockstudien über asiatische Männer

Indien ist wegen seiner Gruppenvergewaltigungen großes Thema in deutschen Medien. Die BILD schreibt:

Die Zahl ist längst kein Geheimnis mehr. Doch sie erschüttert immer wieder, egal wie oft man sie liest: Alle 29 Minuten wird in Indien eine Frau vergewaltigt. Die indischen Zeitungen sind jeden Tag voll von Gräueltaten gegenüber Mädchen und Frauen.

Rechnen wir die 29 um, kommen wir auf etwa 18.000 Vergewaltigungen im Jahr.  Das ist laut Wikipedia etwa die Anzahl der im Jahr 2004 polizeilich gemeldeten Vergewaltigungsdelikte in Indien. Im Jahr 2010 wurden etwa 22.000 Vergewaltigungsdelikte gemeldet, es wurde also etwa alle 25 Minuten eine Frau in Indien vergewaltigt. Die Dunkelziffer müsste allerdings weitaus höher liegen, gerade in einem Land wie Indien.

Die BILD vernachlässigt, dass in Indien über 1 Mrd. Menschen leben. Auf 100.000 Menschen kommen im Jahr 2010 etwa 1,8 polizeilich erfasste Vergewaltigungen. In Deutschland beträgt die Rate im gleichen Jahr 9,4, ist also über fünf mal höher. Das heißt, wenn Deutschland Indien wäre, dann hätten wir nach den Rechnungen von BILD nicht nur alle 29 sondern etwa alle 5 Minuten eine Vergewaltigung. In Großbritannien und Australien beträgt die Rate der polizeilich gemeldeten Vergewaltigungen knapp 29 pro 100.000 und in Schweden 63,5 pro 100.000. In Schweden ist also die Rate der gemeldeten Vergewaltigungen sieben mal höher als in Deutschland und 35 mal höher als in Indien. Frauen würden in einem schwedischen Indien im Minutentakt vergewaltigt, wenn man die Zahlen zugrunde legt, die auch BILD zu verwenden scheint. Das müsste aus Sicht von BILD erst recht und noch viel erschütternder sein. Die indischen Zeitungen berichten laut Bild wenigstens über die Gräueltaten gegenüber den Frauen in ihrem eigenen Land, BILD offenbar lieber über die Gräueltaten in fernen Ländern.

Bei so viel Erschütterungsjournalismus darf dann auch nicht die passende Schockstudie fehlen, die eine wissenschaftliche Studie falsch wiedergibt.

Laut BILD hat in einer “Schock-Studie der UN”  jeder 4. Asiate behauptet, er habe schon mal eine Frau zum Sex gezwungen. Passend dazu präsentiert BILD das Bild einer Inderin.

Das alles geben die Daten der UN-Studie allerdings nicht her. Im Rahmen der Studie befragten Wissenschaftler 10.178 Männer in Bangladesch, Kambodscha, China, Indonesien, Papua-Neuguinea und Sri Lanka. Männer in Indien waren nicht Gegenstand der Untersuchungen.

Etwa 1/4 der befragten Männer hatten mindestens einmal eine Frau zu Sex gezwungen, wobei die Schwankungen zwischen den Ländern sehr stark variierten. In Bangladesh zwangen etwa 11% und in Papua Neuguinea etwa 61% der Befragten eine Frau oder Mann zu Geschlechtsverkehr. In den meisten Fällen ist die eigene Partnerin/Ehefrau Opfer der Vergewaltigung.

Die Wissenschaftler kommen in ihrer Diskussion zum Schluss, dass sich die Ergebnisse nicht auf den gesamten asiatischen Raum übertragen lassen würden, weil sie nur sehr wenig Länder (6) betrachtet hätten und die Anzahl der befragten Männer zwischen den sechs Ländern stark variierte.

BILD kommt trotzdem zu einem wesentlich erschütternden und schockierenden Schluss als die Wissenschaftler. Für BILD lassen sich die Resultate sehr wohl auf den asiatischen Mann schlechthin übertragen. Passend dazu präsentiert BILD ein Foto einer Inderin, auch wenn Indien überhaupt nicht Gegenstand der Untersuchungen war. Wer an Vergewaltigung denkt, denkt inzwischen halt an Indien.

Davon abgesehen verfehlt BILD  mit seiner Schlagzeilen das Thema der UN-Studie. BILD rückt den Anteil der Männer, die eine Frau vergewaltigt haben in das Zentrum des Interesses. Die Studie untersucht dagegen den Anteil der Männer, die jemanden vergewaltigt haben, der nicht ihr Partner oder Ehepartner ist und deren ausschlaggebenden Faktoren. Die Schlagzeile von CNN ist ein ganz gutes Beispiel dafür, wie man die UN-Studie inhaltlich besser hätte erfassen können:

UN study in Asia delves into why men rape (UN Studie in Asien untersucht warum Männer vergewaltigen)

Es ist übrigens nicht nur die BILD, die die Resultate der UN-Studie falsch wiedergeben. Weitere Beispiele sind die FAZ, die Zeit und die Badische Zeitung, die ungeprüft die Agenturmeldung der AFP rezitieren, dass “jeder vierte Mann in Asien einer Studie zufolge schon einmal eine Frau vergewaltigt” habe.  Der Focus sieht das ähnlich und präsentiert seinen Lesern ebenfalls ein Foto von einer Demonstration aus Indien.

Wie sieht die Situation im Westen aus? Wie die UN-Studie bereits im ersten Satz feststellt, ist die Forschung in diesem Bereich unterentwickelt. Da Daten fehlen, nehmen wir der Einfachheit halber an, dass der Anteil der Männer, die mindestens einmal eine Frau vergewaltigt haben etwa so groß ist, wie der Anteil der Frauen, die mindestens einmal vergewaltigt wurden. Glaubt man den Referenzen in Wikipedia, dann ergab eine Bevölkerungsbefragung in Deutschland, dass 8,6% der befragten Frauen mindestens einmal im Leben Opfer einer Vergewaltigung, sexuellen Nötigung oder eines entsprechenden Versuchs waren. Repräsentative Studien in den USA fanden, dass 15 bis 25 Prozent aller Frauen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal vergewaltigt werden. Das sind Zahlen, die in der Größenordnung mit den in der UN-Schockstudie ermittelten Prävalenzen in Bangladesh (11.1%), Sri Lanka  (14.6%) und Kambodscha (20.8) vergleichbar sind.

Was bleibt bei einigen zurück? Das kann ein Leserkommentar authentischer vermitteln:

Leserkommentar von die Welt: Wenn man das so ließt geht es den Frauen in Deutschland zum Glück doch richtig gut. Vielleicht überdenkt die eine oder andere Person in Deutschland mal ihr rumgejammere bei völlig unwichtigen Themen. Für Idien hoffe ich mal das sie das schnell in den Griff bekommen. Wobei ich glaube das es noch generationen brauchen wird bis sich dieses Dogma aus deren Altag und deren Köpfen verschwunden ist. Ich bin froh das es in Deutschland die Gleichberechtigung gibt. (49 likes, 1 dislike)

Hinweis zu den hier genannten Zahlen gemäß Wikipedia:  The list does not include cases of rape which go unreported, or which are not recorded. Nor does it specify whether recorded means reported, brought to trial, or convicted. Nor does it take the different definition of rape around the world into account.

27 Gedanken zu „Erschütternde Schockstudien über asiatische Männer

  1. da fällt mir nur das lied von pippi langstrumpf ein …2 x 3 macht 4
    Widdewiddewitt und Drei macht Neune !! Ich mach’ mir die Welt
    Widdewidde wie sie mir gefällt ….denn nichts anderes macht die BILD das ganze jahr.. sie biegt alles so hin..das es zur eigenen meinung passt.. und wenn dabei tatsachen ignorieren muss..kein problem….. das schafft ein BILD reporter oder redakteur ohne große anstrengungen..und ein herr diekmann erst recht..der hat ja diese art berichterstattung perfektioniert

  2. “In Großbritannien und Australien beträgt die Rate der polizeilich gemeldeten Vergewaltigungen knapp 29% und in Schweden 63,5%”

    Ist hier tatsächlich “Prozent” (je Hundert) oder doch pro 100.000 gemeint?

  3. “Repräsentative Studien in den USA fanden, dass 15 bis 25 Prozent aller Frauen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal vergewaltigt werden.”

    Spricht diese Studie nun von, “alle(n) Frauen in den USA” oder “allen Frauen weltweit”?

    kleines Kind..

  4. @kleineskind

    Guter Punkt. Nach Referenz [31] des verlinkten Wikipedia-Artikels offenbar weltweit. Allerdings bezieht sich [31] u.a. auch auf Referenz [30], die sich wohl nur auf die USA beschränkt.

    Hier findest Du einen anderen Wikipedia-Artikel mit Referenzen, die sich auf die USA beziehen und zum gleichen Ergebnis führen (Überschrift Demographics):

    http://en.wikipedia.org/wiki/Rape_in_the_United_States

  5. “In Schweden ist also die Rate der Vergewaltigungen sieben mal höher als in Deutschland und 35 mal höher als in Indien.”

    Nee. In Schweden ist die Rate der gemeldeten Vergewaltigungen höher. Das kann auch damit zusamenhängen, dass das gesellschaftliche Klima eher zulässt, dass sich Frauen trauen, den Vergewaltiger anzuzeigen.

  6. @Steffi

    Danke für den Hinweis. Da die vorher genannten Raten sich stets auf die gemeldeten Vergewaltigungen beziehen ist es selbstredend klar, dass die Faktoren 7 und 35 sich nur auf die gemeldeten Vergewaltigungen beziehen können. Ich habe das entsprechend geändert, um weitere Missverständnisse zu vermeiden.

  7. @almasala: Ein kleines Problem mit dem Wikipedia-Artikel über Vergewaltigung in den USA könnte allerdings sein, dass in den USA auch Sex von Erwachsenen mit Minderjährigen als eine Art Vergewaltigung gilt, selbst wenn er einvernehmlich erfolgt. Das verfälscht dann auch wieder die Zahlen.

  8. Knapp 10 Fälle in Deutschland auf 100 000 Frauen pro Jahr entspricht einem Fall auf 10 000, oder oder einem auf 1000 in 10 Jahren. Bei einer sehr grob übertriebenen Lebenserfahrung von 100 Jahren pro Frau wären das immer noch 1 Frau von 100.

    Demgegenüber stehen 8,6% Frauen, die lt. Befragung mindestens einmal Opfer einer Vergewaltigung, sexuellen Nötigung oder eines entsprechenden Versuchs waren. Da im MIttel die Häfte von denen noch die Hälfte des Lebens und mehr vor sich hat, mit einem entsprechenden Risiko müsste man die Zahl verdoppeln, also auf rd. 17% kommen. Der Unterschied wären dann misslungene Versuche, Nötigungen und unangezeigte Dunkelziffer?

  9. @Steffi: Und wohl auch, dass Schweden ein sehr feines System der Abstufung von Vergewaltigung hat. Die minderen Fälle (so etwas weswegen Assange in Schwierigkeiten gekommen ist) werden in anderen Ländern gar nicht verfolgt, sollte aber in solchen Studien dann nicht automatisch mit der schweren Vergewaltigung (das was bei uns klassisch unter Vergewaltigung verstanden wird) gezählt.

    Auch bei den US-Zahlen muss man unterscheiden: Da fällt auch viel rein was unter “statuatory rape” läuft – also Dinge wie eine 17jährige der mit einem 15jährigen Sex hat (und vice versa), auch wenn es einvernehmlich ist.

  10. @all

    Ein fairer Vergleich zwischen Staaten ist wegen fehlender Daten, unterschiedlicher Definitionen von Vergewaltigung, unterschiedlichen Faktoren von Dunkelziffern, unterschiedlichen Untersuchungsmethoden usw. nicht möglich.

    Es sollen hier auch nicht Staaten mit ihren Vergewaltigungsraten gegeneinander ausgespielt werden. Ziel des Artikels ist es, die verfälschende Berichterstattung von BILD zu kritisieren, die ein Negativbild von Asien befeuert bzw. Vorschub leistet.

    Die indische Boulevardpresse könnte auf ähnliche Weise auch das Klischee vom unsittlichen Westen befeuern. Es könnte die gleichen Zahlen wie BILD nehmen und Aufgrund der der deutlich höheren Raten gemeldeter Vergewaltigungen in Deutschland, UK und Schweden schlussfolgern, dass die Verhältnisse in Europa erschütternd und schockierend seien, insbesondere in Schweden. Die Inder, die den Westen als moralisch verdorben sehen, würden sich in ihrer vorurteilsbehafteten Ansicht bestätigt fühlen.

    Das alles findet auch hier statt. Der Leserkommentar am Ende des Artikels, der in der Zeitung DIE WELT veröffentlicht wurde, steht beispielhaft dafür, dass einige Menschen im Westen ihre Kultur der asiatischen Kultur für überlegen halten.

  11. @unwichtig

    wichtig in diesem Zusammenhang ist meine Antwort von 8:06.

    Ansonsten spricht man in den USA im Falle von Minderjährigen, so viel ich weiß, eher von sexual assault statt von rape.

  12. finde ja die interpretation der zitierten medien nachvollziehbarer als die auf diesem blog hier.
    viele länder im pazifik-raum haben nun mal ein extremes problem mit sexueller gewalt, zweifelt ihr das an?
    und für dtl. dann: “dass 8,6% der befragten Frauen mindestens einmal im Leben Opfer einer Vergewaltigung, sexuellen Nötigung oder eines entsprechenden Versuchs waren.” alles in einen topf und dann schlüsse ziehen? was ist das denn für ein quatsch.und was spielt es da für eine rolle, dass es sexuelle gewalt auch in westlichen ländern gibt? versteh eure intention nicht ganz.

  13. @christoph

    Es spielt zunächst einmal keine Rolle, welche Interpretationen nachvollziehbarer sind oder nicht. Wenn man über die Ergebnisse einer Studie berichten möchte, dann sollte man nicht etwas interpretieren, was durch die Daten der Studie nicht gegeben ist und durch die Wissenschaftler in der Schlussfolgerung auch ausdrücklich zurückgewiesen wird. Denn eine solche Berichterstattung ist verfälschend. Interpretieren kann man in einem Meinungsartikel, in der Berichterstattung haben solche Dinge nichts zu suchen.

    Nun kann man sich als nächstes fragen, auf welcher sachlichen Grundlage man die Studie anders interpretiert? Fehlt diese Grundlage, so sollte man sich genau überlegen, welche Konsequenzen diese Art von Berichterstattung hat.

  14. weiß nicht, ich hatte über das ergebnis der studie in einer anderen zeitung als bild gelesen, weiß nicht mehr in welcher, und schockiert haben mich die 25 %. die passen (evtl.) nicht für asien, schon aber für die untersuchten pazifik-länder. und ich finde das ist ein bemerkens- und berichtenswertes ergebnis – ob es ziel der untersuchung war, eine solche zahl zu definieren, spielt dabei überhaupt keine rolle. und ergebnis ist eben auch, dass es offensichtlich in ländern mit stark ausgeprägter patriarchaler struktur und sozialen problemen vermehrt zu enthemmten gewalttaten mit sexuellem hintergrund kommt. spricht erstmal eher gegen männer allgemein als gegen asiaten. sich jetzt auf feindbild bild zu stürzen und selbst irgentwelche interpretationen zu wagen ist da etwas schräg bzw. zynisch.

  15. @christoph

    Die deutschen Zeitungen haben die Agenturmeldung der AFP unkritisch übernommen (siehe auch Ende des Artikels) und damit eine Studie falsch wiedergegeben.

    Es war Gegenstand der Untersuchungen der Studie, warum Männer vergewaltigen. Patriarchalische Strukturen tauchen als Ursache nicht auf. Papua Neuguinea, also dort wo die Prävalenz mit 61% mit deutlichem Abstand am höchsten war, zählt in Teilen der indigenen Bevölkerung eher als Matriarchat, so wie auch viele anderen Stämme im Südpazifik.

  16. Zu den Zahlen aus Schweden. Vergewaltigung wird dort ganz anders definiert als in anderen Ländern. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist es dort sogar möglich das eine Frau erst ihr ‘Einverständnis’ zum Sex gibt und danach revidiert’. Insofern kein Wunder das die Zahlen so hoch ausfallen.

  17. der bezug zu ganz asien ist sicher falsch und das ist ein berechtigter kritikpunkt. aber über ein (bemerkenswertes) teilergebnis einer studie zu berichten, ohne die gesamte studie hinreichend zu würdigen, ist ja wohl völlig ok.
    am meisten stört mich einfach, dass ihr versucht, eine so schockierende zahl mit wunderlichen verweisen auf gewalt in den westl. länder zu relativieren versucht. -ich bin übrigens weder bild-leser noch von der “schlagt-alle-schänder-tot”-fraktion. ihr schießt nur übers ziel hinaus, wenn ihr, als beweis für das falsche wiedergeben der studie (ganz asien) einfach mal die belegten gewalttaten (25% im mittel über 6 länder) zu relativieren versucht. und das habt ihr. oder du.

  18. @hriday

    Völlig richtig. Siehe dazu auch den Kommentar von September 13, 2013 um 8:06 und den Hinweis (auf englisch) am Ende des Artikels.

    @christoph

    Man berichtet nicht über ein Teilergebnis der Studie, sondern man verfälscht durch unzulässige Verallgemeinerung ein Teilergebnis der Studie.

    Die “verwunderlichen Verweise” auf westliche Länder dienen nicht dazu die Teilergebnisse der Studie (25% im Mittel über 6 Länder) zu relativieren und auch nicht den Westen an den Pranger zu stellen, sondern haben den Zweck, die Berichterstattung von BILD in Frage zu stellen.

  19. Ich will nichts verharmlosen, zweifle aber die Grundannahme an, daß der Anteil der vergewaltigenden Männer genauso hoch sein soll wie der vergewaltigten Frauen.
    Es ist nämlich davon auszugehen, daß ein Vergewaltiger nicht nur eine Frau vergewaltigt, während es eher unwahrscheinlich ist, daß Frauen generell von mehreren Männern vergewaltigt werden. Glaube keiner Statistsik, die du nicht selbst gefälscht hast!

  20. Das stimmt. Die Annahme ist vereinfachend und wurde, wie im Artikel auch gesagt, wegen fehlender Daten gemacht, um eine vage Vorstellung von den Größenordnungen zu erhalten. Ein fairer Vergleich ist auch anderen Gründen nicht sinnvoll (unterschiedliche Methodik, Definitionen von Vergewaltigung, usw).

  21. Rassismus gegenüber Ostasiaten ist eben in Deutschland sehr en vogue. Nicht bloß bei Rechten, sondern eher sogar noch bei “Linken”. Das fängt an bei Titelbildern wie “Die gelbe Gefahr” des Spiegel bis hin zu klar rassistischen Stories gegen Japaner in der Art “Ein-guter-Freund-erzählte-mir-neulich” in der SZ.
    Da dürfen auch ZDF-Moderatorinnen (A. Kiewel) gerne von “Japsen” sprechen, ohne dass dies jemanden stören würde.

  22. @steffi: In Schweden ist die Zahl der “Vergewaltigungen” höher, weil dort bereits der Sex ohne Kondom als Vergewaltigung geahndet wird. (Was wohl Frauen darüber denken, die eine Vergewaltigung erleben mussten, dass das damit gleichgesetzt wird!)

  23. Ich möchte hier damit nicht Vergewaltigung verschönern oder entschuldigen, aber die Zahl 19.000 könnte riesig erscheinen, wenn in Indien nicht 1.300.000.000 Millionen Menschen leben wurden. Außerdem, Bild und Co. brauchen nicht so weit zu reisen. In Italien wird jeden dritten Tag des Jahres eine Frau von ex-Mann, verlassene Freund, etc. getötet.
    mundderwahrheitWordPress.com

  24. Pingback: Almost a quarter of men in some Asian countries 'admit rape'

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